Тема: Специфика научного стиля немецких грамматик в историко- культурном и лингвистическом контексте России 18 века
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📋 Содержание
Kapitel 1. Deutsche Sprache als Wissenschaftssprache im Wandel der Zeit... 7
1.1. Deutsche Sprache im kulturgeschichtlichen Kontext Russlands
des 18. Jahrhunderts 7
1.1.1. Grunde der Popularisierung der deutschen Sprache (in Russland
des 18. Jahrhunderts) 7
1.1.2. Deutsch in der Wissenschaft 10
1.1.3. Deutschsprachiger Druck 13
1.2. Stil der Wissenschaft 15
1.2.1. Historische Entwicklung der Wissenschaftssprache 15
1.2.2. Der auf die Entwicklung der deutschen Sprache als
Wissenschaftssprache ausgeubte Einfluss 19
1.2.3. Hauptmerkmale eines wissenschaftlichen Textes 22
Kurze Zusammenfassung des 1. Kapitels 26
Kapitel 2. Besonderheiten der deutschen Grammatiken im 18. Jahrhunderts 28
2.1. Entstehungsgeschichte der Lehrbucher im Vergleich 28
2.2. Struktur der Lehrbucher im Vergleich 33
2.3. Besonderheiten der in den Grammatiken gebrauchten
Terminologie 38
Kurze Zusammenfassung des 2. Kapitels 40
Fazit 42
Literaturverzeichnis 44
Anhang
📖 Введение
Je mehr Artikel uber die Rolle der deutschen Sprache in der modernenn Wissenschaft im deutschsprachigen Raum gelesen werden, desto schwieriger fallt es zu glauben, dass Deutsch fruher als Wissenschaftssprache sehr begehrt war. Und nicht vielen ist es bekannt, dass sich die deutsche Sprache in Russland im 18. Jahrhundert - besonders in seiner ersten Halfte - unter hoch ausgebildeten Volksschichten einer groBen Beliebtheit erfreute und seine Beherrschung als eine unabdingbare Bedingung des Karriereerfolges galt. Und noch wenigere Anzahl der Menschen ist sich bewusst, dass Deutsch auf diese Weise die russische Sprache in einigen Bereichen stark beeinflusst hat.
Als Forschungsobjekt dieser Abschlussarbeit gilt der wissenschaftliche Diskurs des 18. Jahrhunderts. Als Forschungsgegenstand werden die wissenschaftlichen Texte (Lehrwerke) bestimmt, die in der ersten Halfte des 18. Jahrhunderts verfasst worden sind. Als Material fur unsere Forschungen wurden insgesamt drei Grammatiken in der deutschen und russischen Sprache ausgewahlt.
Die erste ist die im Jahre 1730 von Martin Schwanwitz herausgegebene Grammatik der deutschen Sprache «Немецкая грамматика, из разных авторов собрана и российской юности в пользу издана от учителя немецкого языка при Санкт-Петербургской гимназии» («Die Teutsche Grammatica. Aus unterschiedlichen Auctoribus zusammengetragen und Der Russischen Jugend zum Besten heraus gegeben von dem Informatore der Teutschen Sprache bey dem St. Petersburgischen Gymnasio»).
Das zweite Werk, das zum Forschungsmaterial dient, heiBt „Grundlegung einer deutschen Sprachkunst“ und wurde von Johann Christoph Gottsched im Jahre 1748 veroffentlicht.
Das dritte ausgewahlte Werk ist die von Iwan Michailowitsch Gretsch uberarbeitete und herausgegebene Grammatik von Gottsched, aber nicht ihre deutsche Version, sondern die Ubersetzung ins Russische, die von Ewstignej Sawwitsch Charlamow durchgefuhrt wurde - die zweite Auflage, die im Jahre 1769 in Russland erschien: «Немецкая грамматика: Сочиненная в пользу и употребление благородного юношества при Сухопутном шляхетном кадетском корпусе».
Das Ziel dieser Abschlussarbeit ist keine tiefe komparative Analyse der von uns als Forschungsmaterial ausgewahlten Grammatiken, sondern eine soziolinguistische und kulturgeschichtliche Analyse sowie Beschreibung der Besonderheiten der von den Autoren bzw. Ubersetzern der oben erwahnten Werke aufgebauten Struktur und der von ihnen verwendeten Termini.
In Zusammenhang mit dem Ziel der Arbeit wurden folgende Aufgaben bestimmt:
1. sich mit der sprachlichen Situation im Russland des 18. Jahrhunderts und der Rolle der deutschen Sprache vertraut machen;
2. die Bedeutung der deutschen Sprache als Wissenschaftssprache in Russland sowie in Deutschland festlegen;
3. die Entstehungsgeschichte der zur Analyse gewahlten Grammatiken kennenlernen;
4. die Besonderheiten der Struktur und der in den als Forschungsmaterial bestimmten Lehrbuchern verwendeten Terminologie ausgrenzen.
Im ersten Kapitel der Abschlussarbeit wird die sprachliche Situation im Russland des 18. Jahrhundert betrachtet und analysiert. AuBerdem ist ein groBer Abschnitt den Besonderheiten des wissenschaftlichen Stils gewidmet. Solche Merkmale wie z.B. die Exaktheit und Eindeutigkeit, Neutralitat der wissenschaftlichen Sprache, Fachterminologie, Informationsverdichtung sowie Unpersonlichkeit und ein komplizierter Satzbau werden betont.
Im zweiten Kapitel befassen wir uns mit der Geschichte der Lehrbucher, die als Forschungsmaterial bestimmt wurden. D.h. es wird hervorgehoben, unter welchen Umstanden die Werke geschaffen wurden, was den Autoren dazu bewegt hat, worauf die ausgewahlten Lehrwerke beruhen u.s.w. AuBerdem wird anhand des Inhaltsverzeichnisse und der in den Uberschriften zu den Kapiteln gebrauchten Termini die Struktur der Lehrbucher und die verwendete Terminologie betrachtet und verglichen.
In den kurzen Zusammenfassungen nach den Kapiteln sowie im Fazit werden Schlusse gezogen und weitere Perspektiven der Forschung geschildert.
✅ Заключение
Wird auf die Besonderheiten der Grammatiken eingegangen, so wurde festgestellt, dass die Struktur der Werke und die gebrauchte in denen Terminologie von der Absicht und dem Ziel des Autors unmittelbar abhangt, was auch mit dem Gebrauchszweck und der soziokulturellen Situation im jeweiligen Land verbunden ist. Das ist der Grund, warum die Struktur bei der Ubersetzung der Grammatiken ins Russische nicht eins zu eins ubernommen wird.
Da Gottsched ein bedeutender Kampfer fur die Popularisierung der deutschen Sprache im Wissenschaftsbereich in seiner Heimat war, bevorzugt er in seinem Werk ausgerechnet die deutschen Termini. Und aufgrund der Tatsache, dass er von Anfang an
Die Herangehensweise von Gretsch bei der Uberarbeitung der Grammatik von Gottsched kann als rein pragmatisch bezeichnet werden. Seine Absicht war es, ein echtes Lehrbuch zu verfassen, damit man in Russland die deutsche Sprache, die und eine groBe Rolle im politischen und Alltagsleben spielte, leicht erlernbar ware. Und diese lasst sich in seiner Grammatik in erster Linie an Struktur bemerken: das umfangsreiche Vorwort wird weggelassen sowie der letzte Teil uber die Tonmessung stark verkurzt. AuBerdem werden von Gretsch viele Beispiele, die Gottsched aus der deutschen Dichtung entlehnt hatte, durch die im Alltag gebrauchlichen Beispiele ersetzt.
Was Schwanwitz angeht, so wird seine Grammatik von ihm selbst parallel in der deutschen sowie russischen Sprache verfasst, und da wird auf die Probleme, die in den Grammatiken von Gottsched und Gretsch vorkommen, nicht gestoBen.
Was in allen Grammatiken ubereinstimmt, ist die Teilung der alien Grammatiken in vier groBe Teile: Rechtschreibung, Wortforschung, Wortfugung und Tonmessung. Der Unterschier liegt aber im Gebrauch der Terminologie.
Die durchgefuhrte Analyse kann erweitert werden und als AnstoB zu weiteren Forschungen auftreten.



