Тема: Textlinguistische Analyse des Konjunktivs in deutschsprachigen Fachtexten Функциональный анализ конъюнктивных форм в немецкоязычных лингвистических статьях
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📋 Содержание
I. Konjunktiv als grammatisches Mittel der Modalitat im Deutschen 6
1.1 Begriff der Modalitat. Modalitat und der Begriff Hedging 6
1.2 Arten und Ausdrucksmittel der Modalitat 12
1.3 Beitrag der Konjunktivformen zur Modalitat 20
1.4 Spezifik der Modalitat in wissenschaftlichen Texten 25
1.4.1 Wissenschaftssprache, seine Besonderheiten und Modalitat 25
1.4.2 Der wissenschaftliche Artikel 29
I. 4.3 Linguistische Fachtexte und linguistischer Artikel 30
Fazit zum 1. Kapitel 33
II. Leistung der konjunktivischen Formen in linguistischen Artikeln 35
2.1 Analyseverfahren 35
2.2 Rolle und Ausdrucksweise des Potentialis/der Annahme in linguistischen
Artikeln 37
2.3 Rolle und Ausdrucksweise der indirekten Rede in linguistischen
Artikeln 45
2.4 Rolle und Ausdrucksweise der Aufforderung/Anweisung
in linguistischen Artikeln 53
2.5 Rolle und Ausdrucksweise des Irrealis in linguistischen Artikeln 62
2.6 Rolle und Ausdrucksweise des Optativs in linguistischen
Artikeln 68
2.7 Rolle und Ausdrucksweise der vorsichtigen Formulierung, der
Alternativen, der Voraussetzung und der Konzession in linguistischen Artikeln...71
Fazit zum 2. Kapitel 76
Schlussfolgerung 80
Literaturverzeichnis 81
Quellenubersicht 87
📖 Введение
Obwohl der Konjunktiv in wissenschaftlichen Texten ziemlich selten vorkommt, erfullt er in ihnen wichtige kommunikative Funktionen. Er ist ein wichtiges Element bei der Textorganisation (Textstrukturierung), dem Textverweisen und -zitieren, dem kontrafaktorischen Begrunden und bei der Verbalisierung anderer wissenschaftsspezifischer Handlungen.
Das Objekt der Forschung sind TextauBerungen in deutschsprachigen linguistischen Fachtexten, die in ihrer grammatischen Struktur die Formen des Konjunktivs I und des Koniunktivs II aufweisen.
Das Forschungsziel der vorliegenden Arbeit ist es, die Leistung der Konjunktivformen bei der Vertextung von typischen wissenschaftlichen Textprozeduren wie Zitieren, Verweisen, Begrunden, Hypothesenbilden, Empfehlen (Man vergleiche...; Es ware sinnvoll, class...) usw. zu beschreiben und so die Wahl dieser modalen grammatischen Sprachmittel durch den Autor kontextuell- semantisch und pragmatisch zu erklaren. Um die Forschungsfrage zu beantworten, sind folgende Arbeitsschritte notwendig:
1. Eruierung und Auflistung aller wissenschaftssprachlichen Handlungen, die beim Einsatz des Konjunktivs I und des Konjunktivs II ausgedruckt werden;
2. Textlinguistische Analyse von sprachwissenschaftlichen Texten nach kommunikativer Gliederung und auf dieser Grundlage die Auswertung der Streuung und Frequenz (Haufigkeit) von konjunktivischen Formen in entsprechenden Textteilen;
3. Textlinguistische Analyse der kommunikativen Funktionen von zu erforschenden grammatischen Formen in verschiedenen Textteilen;
4. Beschreibung der pragmatischen Leistung von konjunktivischen Formen und ihres Beitrags zur vorsichtigen und hoflichen Formulierung (Konjunktiv als Hedging-Mittel);
5. Analyse des funktionalen Zusammenwirkens der Konjunktivformen mit anderen modalen Sprachmitteln (Modalverben, Modalsatzadverbien, Modalpartikeln) in wissenschaftlichen Kontexten.
Die Arbeitshypothese kann folgenderweise formuliert werden: der Gebrauch der Modalitatsmittel, unter anderem auch der Konjunktivformen und der damit gebildeten AuBerungen, richtet sich auf die Hauptaufgaben der Wissenschaftskommunikation aus. Man konnte vermuten, dass vor allem diejenigen Funktionen des Konjunktivs eingesetzt werden, die dem Autor eines wissenschaftlichen Textes ermoglichen, seine Stellungnahme auBerst effektiv zu begrunden und neue Informationen uber das zu erforschende Objekt zu formulieren.
Die theoretische Grundlage der Masterarbeit bildet Fachliteratur, die dem Konjunktiv gewidmet ist. Besonders hervorzuheben sind dabei E. Hentschel & P. M. Vogel, G. Schade, H. Weydt, G. Helbig u.a. und Werke, die der Wissenschaftssprache gewidmet sind, wobei vor allem K. Ehlich, G. Graefen, H. L. Kretzenbacher, H. Weinrich zu nennen sind.
Als Methoden der Analyse dienen die Beschreibung, die quantitative Methode, die kontextuell-semantische und funktional-kommunikative Analyse der Sprachdaten.
Das empirische Material besteht aus 30 Artikeln zu verschiedenen sprachwissenschaftlichen Themen aus 4 linguistischen Zeitschriften („Sprache und Pragmatik“, „Zeitschrift fur Germanistik“, „Linguistische Berichte“, „Zeitschrift fur germanistische Linguistik“). Aus diesem Material wurden stichprobenartig Textstellen untersucht und die textliche Verwendung der konjunktivischen Formen demonstriert. AnschlieBend werden die gewonnenen Daten qualitativ und quantitativ analysiert und daraus Schlussfolgerungen bezuglich der textlichen Leistung des Konjunktivs gezogen.
✅ Заключение
Der Wissenschaftsstil ist objektiv, unpersonlich und stutzt sich auf die Fakten. Trotz solcher Charakteristik enthalten wissenschaftliche Texte jedoch einige Konjunktivformen, die die Objektivitat und Faktizitat der Texte in Frage stellen konnen. Es ist damit verbunden, dass die wissenschaftlichen Texte weniger unpersonlich werden. Nicht nur die Konjunktivformen sondern auch andere modale Mittel, wie Modalverben und Modalworter, werden dabei eingesetzt, z.B. bei der Funktion des Potentialis werden solche Modalverben, wie konnen, mussen, sollen, durfen, und solche Modalworter, wie moglich, verwendet. Diese Mittel verstarken die Modalitat der AuBerung und zeigen den Grad der Sicherheit des Autors.
Die Hypothese der Arbeit bestand darin, dass die Konjunktivformen dem Wissenschaftler helfen, wichtige Aufgaben der Wissenschaftskommunikation zu erfullen. Diese Hypothese ist bestatigt und die erfullten wissenschaftlichen Handlungen sind beschrieben und argumentiert. Fur einen Wissenschaftler ist es wichtig, nicht nur bekannte Fakten zu besprechen, sondern auch etwas Neues uber das zu erforschende Objekt zu erfahren. Das kann man nur in dem Fall machen, wenn man uber die Fakten hinausgeht und neue Vermutungen formuliert. Es ist wichtig, den Leser anzusprechen und dabei unpersonlich zu bleiben. Es ist wichtig, die Intertextualitat zu schaffen und auch indirekt eigene Meinung auszudrucken. Es ist wichtig, alle moglichen Wege der Analyse zu untersuchen, um das Objekt aus verschiedenen Perspektiven zu betrachten. Bei der Ausfuhrung aller diesen Handlungen ist der Konjunktiv unersetzbar.



